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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Die Bambusmilben wurden mit mehreren 4 Meter hohen Phyllostachys aurea aus einer Großbaumschule Nähe Bad Zwischenahn eingeschleppt und haben sich stark verbreitet.
Starker Befall mit der Bambusmilbe im Mai 2008 in Westdeutschland. Hier hilft nur noch der wiederholte Einsatz mit der chemischen Keule. Wirksam sind nur systemische Mittel, wie Masai, Milbeknock, Oscar, Vertimec in Verbindung mit einem Netzmittel. Es ist sehr wichtig, eine Spritzung im Verlauf von 14 Tagen bis 4 Wochen mehrfach zu wiederholen, um auch die Nachkommenschaft zu vernichten.
Vorsicht: Die Mittel sollten nur von Profis mit Schutzanzug und Gasmaske abwechselnd eingesetzt werden.
Für den Endverbraucher werden folgende Pflanzenschutzmittel angeboten: Axoris Insekten-frei AF, Schädlingsfrei Careo und Spruzit AF Schädlingsfrei. Die Zugabe von nicht mehr als 10% Distel- oder Knoblauchöl erhöht die Wirkung.
In vielen Vermehrungsbetrieben in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Holland breiten sich Bambusmilben aus und werden selten erfolgreich bekämpft. Ab 2009 sind auch In Deutschland in vielen Regionen Bambusmilben an Phyllostachys etc. zu entdecken.
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| Auch als Schizotetranchyus bambusea bezeichnet, Familie der Tetranychidae, ist nur eine der bisher in Europa identifizierten Bambusmilben. Besonders in wärmeren Regionen (Frankfurter-Raum, Baden-Württemberg etc.) haben sich die Bambusmilben stark verbreitet. Eingeschleppt mit den Bambuspflanzenimporten Anfang der 90er Jahre aus China, ist die Milbe im mediterranen Klima (in den großen Bambusbetrieben in Italien, Portugal und Spanien etc.) stark verbreitet. Es ist bekannt, dass dort die Bambusmilbe ebenso wie in China kräftig mit der chemischen Keule bekämpft wird. Bericht von dem Bambusfreund M. Gleiter Mein Tip: Ausbringung im zeitigen Frühjahr bei Temperaturen ab 18°: die Pflanzen am frühen Morgen mit Netzschwefel (150 Gramm in 10 Liter Wasser auflösen) in Verbindung mit einem Netzmitel einsprühen. Die Blätter können in Mitleidenschaft gezogen werden, deshalb würde ich erst unmittelbar vor dem Blattneuaustrieb spritzen! Es wird auch für Deutschland eine Bekämfung mit Insektiziden wie Masai, Milbeknock, Confidor, Perfektion etc. für die Berufsgärtner und den GaLaBau empfohlen. Für den Privatgärtner und Pflanzenfreund empfiehlt die Firma Neudorff Spruzid Bericht und Bekämpfung der Bambusmilben von Dr. Greiner für Profis. Anwendung in der Praxis mit einem Hochdruckreiniger von H. Bovermann Sehr wichtig: die Mittel greifen wesentlich besser, wenn ein entsprechendes Netzmittel beigegeben wird! Blattläuse treten auch an Bambuspflanzen auf. Wenn der schwarze klebrige Belag auf den Blättern sichtbar ist, sollte der Bestand bzw. die Pflanze entweder mit Schachtelhalmbrühe abgesprizt werden. Einfacher und bequemer mit dem im Handel angebotenen Mitteln, wie Blattlausfrei. Bei einmem Befall mit Woll- oder Schmierläusen (Blutläusen), die sich hartnäckig unter den Halmscheiden verstecken, hilft entweder das Absammeln oder Naturen von Celaflor (mit Rapsöl) oder von Neudorff Promanal. In den milden Wintern der vergangenen Jahre haben sich die Schildläuse besonders in den Fargesienbeständen ausgebreitet. Ein systemisch wirkendes Mittel mit dem Wirkstoff Flonicamid soll hier Abhilfe schaffen: Teppeki |
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© Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet.
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