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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Mehr als 850 Seiten Informationen über Bambus
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Bambus aktuell 2006 bis 2011:
In strengen Wintern benötigen besonder die Riesenbambus einen Winterschutz.
In diesem Jahr hatte wir eine extreme Wetterperiode: bis fast Ende Janur Temperaturen bis 15° und dann der plötzliche Kälteeinbruch mit Temperaturen bis -26°. So hatten Bambus, Kirschlorbeer und Co keine Möglichkeit vor der Frostperiode mit dem Wachstum abzuschließen. D. h. die Pflanzen standen noch voll im Saft. Dafür sind nur die Arten und Sorten von Fargesia geschaffen, die es im Garten ohne Probleme überlebt haben.
Bei guter Pflege treibt diese Pflanze ab Mitte wieder auch wieder neue Halme. Es ist aber wichtig, dass nichts abgeschnitten wird, denn auch den den fast toten Halmen sind noch viele Nährstoffe eingelagert, die die Pflanze für einen kräftigen Austrieb gebraucht.
In diesem kurzen, aber sehr kalten Winter, wäre hier ein Schattiergwebe als Winterschutz hilfreich gewesen. Dann würde der Jade Bambus-Original auch jetzt nicht so zerzaust aussehen. Trotzdem wird diese Hecke in wenigen Wochen mit den neuen Blättern schon fast blickdicht sein.
Vom Bambus wird erwartet das er auch exstrem kalte Temperaturen ohne jegliche Schäden übersteht, aber ein Kirschlorbeer, Rhododendron oder auch Rosen dürfen Frostschäden aufweisen? Hier verstehe ich die Welt nicht mehr.
Inzwischen sollte doch jeder Pflanzenfreund wissen, dass die Bambusse besonders in den ersten Jahren einen Winterschutz benötigen oder hat sich das immer noch nicht herumgesprochen???
Auch in Wiesbaden hat der späte Wintereinbruch seine Spuren hinterlasssen.
Hier zeigt es sich deutlich: in den kalten Winter der letzten Jahre sind die guten Arten und Sorten von den horstig wachsenden Fargesien deutlich winterhärter.
Trotzdem, ohne einen guten Winterschutz bei Kirschlorbee, Rhododendron und Bambus geht es nicht.
Außerdem ist der abgebildete Kübel für den erfrorenen Phyllostachys bissetii eh viel zu klein und das Substrat viel zu nass.
Fazit: wenn Phyllostachs und andere Ausläufer treibenden Bambusse als Kübelpflanze
frostfrei überwintern oder größere isolierte Pflanzgefäße verwenden und zusätzlich mit einem Winterschutz versehen
Besonders im 1. Winter nach der Pflanzung ist Robusta empfindlich genen tiefe Temperaturen und Wind.
Hier wurde leider der Winterschutz vergessen. In der Regel hätte hier ein Schattiergewebe gereicht, um die Blätter vor dem Vertrocknen zu schützen.
Wichtig ist, dass jetzt nicht an der Pflanze herumgeschnippelt wird, denn auch hier gilt: nichts abschneiden, die Pflanze erholt sich von alleine. Erfrorene Halme und Halmpartien werden nach dem Blattneuaustrieb abgeschnitten. Jetzt nur Düngen und die aus dem Boden sprießenden Neutriebe mit trockenem Stroh abdecken, um sie vor den Spätfrösten zu schützen.
Auch dieser Spectabilis wird im Mai wieder frisch grün aussehen, auch wenn ein paar Teile erfroren sein sollten.
Eine ganz einfache Regel: Nichts abschneiden! In Mehrzahl der Halme begrünt sich bei den winterharten Phyllostays wieder. In den oft tot aussehenden Halmen steckt noch Leben und viele Nährstoffe, die die Pflanze zum regenerieren benötigt.
Auf keinen Fall jetzt schneiden. Nur düngen und wenig wässern, dann abwarten und Tee trinken.
Ohne einen entsprechenden Winterschutz können auch die Fargesien kaum überleben. Denken Sie im nächsten Jahr unbedingt an einen guten Winterschutz.
Wird aber vieler Orts aus billiger Importware aus Süd.Europa eingeführt und bei uns als winterhart verkauft!
In der Regel bis -16° keine Probleme, mehr als 10 Jahre Bestände vertragen in der Regel -18 bis -20°, bevor sie oberirdisch erfrieren. Neupflanzung sollten immer mir einem Winterschutz versehen werden.
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Das kann immer mal passieren, dass ein paar Halme innerhalb einer Hecke absterben. Sowohl im Winter, als auch in der übrigen Jahreszeit. Tote Halme können herausgeschnitten werden. Bis nach dem Blattneuautstrieb sind die braunen Blätter eh abgefallen.
Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet. Mit dem Bambuslexikon und den Bambusinformationen möchte ich meine mehr als 35 jährigen Bambuserfahrungen, mein Wissen und alle von mir gesammelten Daten an die vielen Pflanzenfreunde weitergeben, um den Bambus in unseren Breiten noch populärer zu machen und seine vielseitige Verwendbarkeit einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Mein Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach wenigen Jahren dieser Höhe erreicht und in dieser Region nach ca. 8 Jahren mehr als 8 Meter hoch wird.
Über Mitarbeit, Anregungen, Ergänzungen, Erfahrungswerte, Pflanzendaten und Bilder, aber auch über Kritik, bin ich jederzeit dankbar. Bitte per Email senden an: FV@bambus-lexikon.de
Mein Dank geht an 1. Stelle an meine liebe Frau, ohne deren Geduld, Liebe und Verständnis es für mich nicht möglich wäre, die riesige Datenmenge in das Web zu stellen. / Last but for sure the more imporant, I would like to thank my wife. She is my love, my best friend and so much more... Without her understanding, patience , love , it wouldn't have been possible for me to put together this huge amount of data in the web. THANK YOU angel. / Mes remerciements s’adressent en premier lieu à ma chère femme, sans sa patience, son amour et sa compréhension, il n’aurait pas été possible pour moi de mettre en ligne cette immense quantité de données.
Ich habe bis 2009 in meiner Freizeit mehr als 8500 Stunden am PC verbracht und besonders in den Wintermonaten, Abend für Abend (häufig bis zum frühen Morgen) und fast das ganze Wochenende, oft auch ungeduldig und schimpfend (wenn der Computer mal wieder spinnt) am PC verbracht!
Für die Überlassung vieler guter Fotos geht mein besonderer Dank an Daniel Kunz aus der Schweiz. Für die Bereitstellung einiger Fotos bedanke ich mich bei den Bambusfreunden im In- und Ausland.
Das Bambus-Lexikon ist ein privates Lexikon. Lediglich die laufenden Hostingkosten werden vom Bambus-Informationszentrum in 31275 Lehrte-Steinwedel, Ramhorster Str. 1-2 gesponsert. www.bambus-info.de
Fred Vaupel im Frühjahr 2005